Ökumenischer Hospizdienst Malsch e.V.

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Café Lichtblick - ein Angebot für alle, die mit Verlusten (weiter-)leben müssen

Wenn man von einem lieben Menschen - Partner, Partnerin, Vater, Mutter, Kind, Freund oder Freundin oder..... Abschied nehmen musste, bleibt nach dem Schock eine Leere und Einsamkeit, besonders auch an den Wochenenden zurück. Man möchte mit jemandem reden, vielleicht jemandem, der diese Situation auch erlebt hat. Man möchte vielleicht erfahren, wie es anderen in dieser Situation ging um daraus für das eigene Leben Folgerungen ziehen zu können.
Dafür möchte der Ökumenische Hospiz-Dienst Malsch Gelegenheit bieten und lädt alle Trauernden ein ins Café Lichtblick, einmal im Monat an einem Sonntag von 14.30 - 16.30 Uhr im Theresienhaus Malsch, Muggensturmer Str. 6.

Bei Kaffee und Kuchen oder anderen Getränken kann man miteinander ins Gespräch kommen.

Die nächsten Termine sind:

18.03.2018 im Ev. Gemeindesaal Melanchthonstr. 14
22.04.2018
27.05.2018
24.06.2018

EINLADUNG - 15 Jahre Ökumenischer Hospizdienst Malsch 2002 - 2017



Herzliche Einladung...



Veranstaltung zum Hospizjubiläum am Sonntag, 11. März 2018, 15 Uhr
Musikalische Lesung mit dem evang. Pfarrer und Schriftsteller Thomas Weiß, Baden-Baden, und dem DUO ATEMBOGEN (Violoncello & Akkordeon)
in der Aussegnungshalle, Friedhof Malsch

"So schlenderten sie miteinander durch die Abendkühle."
Geschichten vom Herrn G., dem nichts Menschliches fremd ist und der selbst den Tod zu schmecken wagt.

Thomas Weiß liest aus seinen "Geschichten vom Herrn G."

»Wenn Herr G. gefragt wurde, vom Löwen etwa, der bekanntermaßen ein gewisses Ansehen bei Herrn G. genoss, oder von den Erzengeln, die trotz ihrer fortgeschrittenen Jahre ihre Neugierde durchaus nicht verloren hatten, warum er ausgerechnet in den Menschen so vernarrt sei, antwortete Herr G., nicht ohne etwas Röte auf den Wangen und einem stillen Lächeln dabei: Das ist eine lange Geschichte.«

.und aus seinem Roman "Oberlin. Waldersbach - eine Begegnung"
Ein badischer Pfarrer trifft einen berühmten Kollegen aus dem Elsass. Einen, der schon seit 190 Jahren tot ist. Doch sein Name lebt weiter: Nach Johann Friedrich Oberlin (1740-1826) sind viele Straßen und evangelische Kindergärten benannt. Denn Oberlin, der in Waldersbach im bitterarmen Steintal wirkte, war ein zupackender Sozialreformer, er gilt als Begründer der organisierten Kleinkinderfürsorge in Europa. Und doch war der linke Pietist auch ein Mann, an dessen Rigorosität und Selbstgefälligkeit man sich reiben kann.

Der Kollege, der mit Oberlin Zwiesprache hält, ist Thomas Weiß, in Karlsruhe geboren, in Rastatt aufgewachsen und heute Pfarrer an der Luthergemeinde in Baden-Baden. Mit dem Buch "Oberlin. Waldersbach" hat er alles andere als eine klassische Biografie vorgelegt.

Das Duo AtemBogen wird diese Lesung mit Klezmermusik umrahmen.
Die Bezeichnung "KLEZMER" ist abgeleitet vom Hebräischen KLI ZEMER (übersetzt "Gefäß des Liedes"). Im Ostjudentum entstanden, ist Klezmermusik überwiegend von osteuropäischen und orientalischen Harmonien und Rhythmen beinflusst. Das Duo AtemBogen gibt dieser Musikrichtung ihre ganz eigene Gestalt, die insbesondere durch das ungewöhnliche Instrumentarium von Violoncello (Dorothea Lehle) und Akkordeon (Helga Betsarkis) zum Ausdruck kommt. Atem und Bogen zaubern einen gemeinsamen Klangkörper, der die Zuhörer in eine andere Welt entführt. Die Melodien sind freudig und tänzerisch, melancholisch-versonnen oder tragisch-expressiv, manchmal feierlich, manchmal wüsten-wild, aber immer von einer ganz eigentümlichen Intensität.

Vortrag von Pfarrer Jürgen Reuss am 23. November 2017